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Der deutsche Verein Freunde von Neve Shalom/Wahat al Salam

Letzter Eintrag : 22. Mai.


Der deutsche Verein "Freunde von Neve Shalom/Wahat al Salam e.V." wurde 1975 von Teilnehmern der Jährlichen-Jüdisch-Christlichen Bibelwoche im Hedwig-Dransfeld-Haus Bendorf ins Leben gerufen.

Eine Teilnehmerin, die gerade aus Israel zurückgekehrt war, hatte begeistert von einem dort gerade gegründeten Friedensdorf für Juden, Christen und Muslime berichtet und von den enormen Schwierigkeiten des Aufbaus ohne die nötigen Mittel. Spontan entschlossen sich einige Teilnehmer der Bibelwoche diese Friedensinitiative zu unterstützen und gründeten dazu einen Verein, der beim Amtsgericht Koblenz eingetragen wurde.

In der Satzung steht u.a.:

§ 2 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn der Gemein­nützigkeitsverordnung vom 24.Dezember 1953. Der Verein will das friedliche Zusammenleben von Juden, Christen und Muslimen in Israel fördern. Dazu unterstützt er das Werk des Dominikanerpaters Bruno Hussar, Jerusalem.

§ 3 Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die das friedliche Zusammenleben von Juden, Christen und Muslimen fördern und damit die Zwecke des Vereins unter­stützen will.

§ 12 Dem Verein zugeflossene Spenden sind nach Abzug der Verwaltungskosten ausschließlich zur Förderung des in § 2 genannten Vereinszweckes zu verwenden.

Heute hat der Verein über 300 eingetragene Mitglieder. Der Rundbrief des Vereins, der über die neuesten Entwicklungen im Friedensdorf berichtet, wird zwei bis dreimal im Jahr an über 4.200 Freunde in ganz Deutschland verschickt. Die Spenden der Freunde und Mitglieder konnten erheblich zum Aufbau des Friedensdorfes beitragen, u.a. sowohl zum Bau des Kindergartens, der Grundschule mit Sportplatz, der Friedensschule als auch des Gästehauses, das die Arbeit der Friedensschule erst möglich macht. Da diese Bildungsstätte auch dem deutsch-israelischen Jugendaustausch zur Verfügung steht und von ihm genutzt wird, wurde ihr Bau auch mit öffentlichen Mitteln aus Deutschland gefördert. Heute dienen die Spenden vor allem dem Erhalt und der Fortsetzung des dorfeigenen zweisprachigen und bikulturellen Erziehungssystems mit Kindergarten und Grundschule sowie der überregionalen Bildungsstätte "Friedensschule", die sonst nicht weitergeführt werden könnten.

Die Finanzen werden durch die Kassenprüfer des Vereins und durch das Finanzamt regelmäßig geprüft. Das Finanzamt Sankt Augustin hat immer wieder, zuletzt im Juni 2006, die Gemeinnützigkeit des Vereins wegen der Unterstützung des Friedensdorfes Neve Shalom/Wahat al Salam bestätigt und ihm die Berechtigung erteilt, für Spenden, die ihm für diesen Zweck zugewendet werden, Spendenbestätigungen auszustellen.

Einmal im Jahr lädt der Verein an einem Wochende im Herbst zu einer Tagung ein, bei dem Referenten aus Israel, Palästina und Deutschland über den Friedensprozeß im Nahen Osten und die Friedenspädagogik in unserem Dorf berichten und wir in Diskussionen und Arbeitsgruppen erarbeiten, wie wir es unterstützen und für unsere politische Bildung und eigene Verständigungsarbeit in Deutschland nützen können.

Namhafte Persönlichkeiten der Kultur, der Kirchen und des Öffentlichen Lebens unterstützen die Arbeit des Vereins für die Förderung des Friedens in Israel, u.a. auch durch Teilnahme am Kuratorium (s.u.!).


Verein der Freunde von Neve Shalom/Wahat Al Salam e.V.

In der Oase des Friedens in Israel leben und arbeiten Juden, Muslime und Christen zusammen für Frieden und Gleichberechtigung. Mehr unter www.nswas.org.

Wir, die "Freunde von Neve Shalom/Wahat al Salam e.V", unterstützen ihre Arbeit.

E-MAIL

Fon: 02241 - 331153

Fax: 02241 - 396549

Sonnenrain 30, 53757 Sankt Augustin,

Konto 32000986, KSK Köln, BLZ 370 502 99

Spenden sind steuerlich abzugsfähig


Vorstand:

Hermann Sieben, Dr. Ulla Philipps-Heck, Karl-Josef Schafmeister, Walter Bohris, Wolfgang Hammerl, Prof. Dr. Guido Kirchhoff, Rosemarie zur Nieden.

Kuratorium:

Bundesminister Sigmar Gabriel MdB, Professorin Dr. Rita Süßmuth, Ruth-Alice von Bismarck, Prälat Dr. Gerhard Boß, Professor Dr. Micha Brumlik, Professor Dr. Johannes Cremerius, Bischof Dr. Johannes Friedrich, Volkmar Deile, Dr. Hildegard Hamm-Brücher, Dr. Niels Hansen, Dr. Otmar Hesse, George Khoury, Professor Dr. Hans Küng, Professor Dr. Horst E.Richter, Dr.Helga Timm.

 

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